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postheadericon Gründung und Entwicklung des Kreisverbandes

Gründung und Entwicklung des Kreisverbandes der
CDU im Kreis Aschendorf-Hümmling 
 
Die Bestrebungen zur Gründung des Kreisverbandes der CDU gehen auf den Monat November 1945 zurück. Die Initiative ging aus von Kaufmann Caspar Hohoff aus Papenburg. Seinen Bemühungen ist es zu verdanken, dass die CDU im Kreise Aschendorf-Hümmling verhältnismäßig frühzeitig Fuß fassen konnte. An der Gründung waren neben Herrn Hohoff beteiligt: Bauer Wilhelm Borgmann, Lorup; Buchdruckereibesitzer Bernhard Lauscher, Papenburg; Kaufmann August Löning, Lathen; Kaufmann Stefan Wilken, Werlte; Molkereibesitzer Johann Sanders, Sögel; Angestellter Hermann Hölscher, Sögel; Kaufmann Wilhelm Albers, Dörpen; Hausfrau Elisabeth von Stockhausen, Aschendorf.
Bauer Wilhelm Borgmann war der erste gewählte Kreisvorsitzende der CDU, Landrat des Kreises Aschendorf-Hümmling und Landtagsabgeordneter in Hannover. Er starb am 3. Oktober 1947 im Alter von 54 Jahren. Sein Nachfolger als Kreisvorsitzender wurde Kaufmann August Löning, der dieses Amt auch heute noch bekleidet. 
 Ebenso zog Herr Löning bei der Ersatzwahl für den verstorbenen Landtagsabgeordneten Borgmann im November 1947 in den Niedersächsischen Landtag. Damals war im Kreis die Zentrumspartei noch stark vertreten; der CDU-Kandidat Löning siegte aber bei der Landtagswahl mit 52 Prozent aller Stimmen. 

Die Auseinandersetzungen mit der Zentrumspartei waren in diesen Jahren hart; erst im Sommer 1952 kam es im Hinblick auf die anstehenden Kommunalwahlen zu einer Vereinbarung zwischen CDU und Zentrum. Es wurden dann für die Kreis - und Gemeindewahlen gemeinsame Listen aufgestellt, die unter dem CDU Zentrum liefen. Die Zusammenarbeit ist nach den Wahlen aufrecht erhalten worden und wurde so gut, dass es jetzt im Kreise keine Zentrumspartei mehr gibt. Der Anteil der CDU-Stimmen bei den Wahlen der folgenden Jahre hat sich stetig ohne Rückschlag vergrößert. Dieser Trend wiederholte sich z.B. auch bei den Wahlen zum Bundestag im September 1961. Die CDU steigerte ihren Stimmenanteil von 86,1 Prozent im Jahre 1957 auf 87,1 Prozent im Jahre 1961. Besonders hervorgehoben zu werden verdient die Tatsache, dass die SPD im Kreis gegenüber 1957 erhebliche Stimmeneinbußen hinnehmen musste.

Organisatorisch bestanden seit 1946 Ortsverbände in Papenburg, Aschendorf, Lathen, Sögel und Werlte. Außerdem bestanden in einer ganzen Reihe von Orten des Kreises sogenannte Stützpunkte der CDU. Über den jetzigen organisatorischen Stand der CDU sagen 26 Ortsverbände und Vertrauensleute in fast allen der 54 politischen Gemeinden genügend aus. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass von den 35 Kreistagsabgeordneten 32 der CDU angehören und in einer Fraktion zusammengeschlossen sind.

Von den Gründern der CDU sind außer Landrat Borgmann inzwischen verstorben: Bernhard Lauscher, Papenburg, + 19.06.1955, er war 2. Kreisvorsitzender der CDU und in den Jahren 1946 / 47 Bürgermeister der Stadt Papenburg; Stefan Wilkens, der ebenfalls zum Kreisvorstand gehörte, starb im September 1948, während der Bürgermeister von Sögel, Landrat und Mitglied des Kreisvorstandes, Johann Sanders, Sögel, am 3. November 1960 verstorben ist.
Als Sonderorganisation bestehen auf Kreisebene die Sozialausschüsse der CDU und die Junge Union. Seit 1946 war Alfons Röhrich im Kreisverband mit großen Erfolg und Idealismus tätig.